- Eine organisatorische Besonderheit des Internets besteht darin, dass es aus einer Vielzahl eigenständiger
Netzwerke besteht und somit keinen Besitzer hat, es "gehört" niemandem. Es gibt keine Person oder Institution,
die festlegt, was im Internet erlaubt ist und was nicht. Es gibt auch keine zentrale Organisation, die das
Internet als Ganzes überwacht.
Dennoch sind natürlich einzelne Organisationen notwendig, die sich mit dem laufenden Betrieb und der Entwicklung
im Internet befassen und lenkend eingreifen.
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- ISOC (Internet Society, http://www.isoc.org): Dies ist eine nicht kommerzielle Organisation mit freiwilligen
Mitgliedern. Innerhalb dieser Organisation haben sich mehrere weitere Organisationen gebildet,
beispielsweise die IAB, die sich jeweils mit bestimmten Aspekten des Internets beschäftigen.
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- IAB (Internet Architecture Board, http://www.iab.org): Diese Organisation beschäftigt sich mit der
technischen Entwicklung des Internets, fördert neue Technologien und legt neue Standards fest (beispielsweise
für die Vergabe von IP-Adressen). Auch diese Organisation ist in mehrere Gruppierungen
unterteilt.
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- W3C (World Wide Web Consortium, http://www.w3.org): Diese Organisation beschäftigt sich hauptsächlich
mit der Entwicklung der "Internetsprachen". Darunter fallen alle neuen Standards der Sprache
HTML (Hypertext Markup Language), mit der die Internetseiten programmiert sind. Auch die neueren
Sprachen wie Java und JavaScript werden in der Entwicklung analysiert und standardisiert.
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- DENIC (Deutsches Network Information Center, http://www.denic.de): Für die eindeutige Vergabe von
Rechneradressen ist in jedem Land eine bestimmte Organisation verantwortlich. Für Deutschland wird
die Verwaltung, Koordination, Vergabe von IP-Adressen etc. vom DENIC übernommen.
http://www.denic.de
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